63. reguläre Tagung des UN-Menschenrechtsrats vom 7. September bis 7. Oktober 2026 in Genf
Bericht zum Thema PFAS und Menschenrechte an den UN-Menschrechtsrat
Zusammenfassung
In dem vorliegenden Bericht, der gemäß der Resolution 54/10 des Menschenrechtsrats vorgelegt wird, untersucht der Sonderberichterstatter für die Auswirkungen der umweltgerechten Bewirtschaftung und Entsorgung gefährlicher Stoffe und Abfälle auf die Menschenrechte, inwiefern Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) die wirksame Ausübung der Menschenrechte beeinträchtigen. Er untersucht, inwiefern diese äußerst persistenten Chemikalien, für die es in der Natur keine Entsprechungen gibt, das Potenzial haben, die chemische Zusammensetzung lebenswichtiger Ökosysteme irreversibel zu verändern und die Gesundheit von Mensch und Umwelt zu beeinträchtigen. Er kommt zu dem Schluss, dass PFAS eine tiefgreifende Bedrohung für die Menschenrechte und die Umwelt darstellen, die ein sofortiges Verbot aller nicht wesentlichen Verwendungen von PFAS sowie dringende Maßnahmen auf allen Ebenen erfordert, um PFAS wirksam zu kontrollieren und eine PFAS-Belastung zu verhindern.