
Es gibt klare und eindeutige Beweise dafür, dass PFAS – die bislang persistentesten von Menschen hergestellten Chemikalien – eine globale Kontamination der Umwelt, der Tiere und der Menschen verursachen. PFAS bedeuten ein inakzeptables Risiko1 für heutige und künftige Generationen aufgrund ihrer extremen Langlebigkeit und ihren laut wissenschaftlicher Erkenntnis schädlichen Auswirkungen auf die Tierwelt und die Gesundheit von Menschen. Es gibt tausende verschiedene PFAS und es ist in hohem Maße bedenklich, dass derzeit nur wenige von ihnen durch gesetzliche Vorschriften auf EU- oder globaler Ebene reguliert werden, obwohl zahlreiche sicherere Alternativen bereits einsatzbereit sind oder sich in Entwicklung befinden. Erfreulicherweise steht jedoch zwischenzeitlich ein regulatorischer Lösungsvorschlag zur Verfügung – die allgemeine Beschränkung von PFAS -, die von Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und Schweden vorgeschlagen und von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) 2023 veröffentlicht wurde. Durch die Einführung einer solchen PFAS-Beschränkung könnte die EU eine innovative Vorreiterrolle beim Aufbau einer Wirtschaft des 21. Jahrhunderts einnehmen, die auf schädliche Umweltverschmutzung auf Kosten der öffentlichen Gesundheit oder der für uns lebensnotwendigen Ökosysteme verzichtet.
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