Der Regionalsender RFO berichtet über die Demo und die Versprechen von Minister Dr. Marcel Huber. Vielen Dank dafür!

Demo der BINT vor dem Umweltamt in Altötting


Von großer Medienunterstützung  wurde die Demo der BINT  begleitet. Dr. Marcel Huber war im Landkreis Altötting zu Gast, um mit den Verantwortlichen vor Ort Maßnahmen für die Verbesserung der Trinkwasserqualität zu besprechen. 

Auch die BINT war da und hat noch einmal mit Nachdruck auf die offenen und bisher unbeantworteten Fragen hingewiesen. Wir danken für die offene Antwort des bayerischen Staatsministers für Umwelt- und Verbraucherschutz Dr. Marcel Huber und für sein Angebot zu einem persönlichen Gespräch.

Über diese Aktion wurde in zahlreichen Medien berichtet:

Mittelbayerische Zeitung
Huber sagt Hilfen wegen Chemikalien im Trinkwasser zu

Süddeutsche Zeitung
Huber sagt Hilfen wegen Chemikalien im Trinkwasser zu

Innsalzach24
Kampf um PFOA-freies Wasser: Bürgerinitiative verschafft sich Gehör

Antenne Bayern
Belastetes Trinkwasser: Demo in Altötting

RTL
Huber sagt Hilfen wegen Chemikalien im Trinkwasser zu

Traunsteiner Tagblatt
Huber sagt Hilfen wegen Chemikalien im Trinkwasser zu

PNP
PFOA: Bürger demonstrieren bei Ministerbesuch

BR
Umweltminister Huber stellt sich PFOA-Kritikern

BINT- Demorede am 01.Juni 18
vor dem Landratsamt Altötting – Umwelt

Verehrte Anwesende,
liebe TrinkwasserTrinker und Aktivisten der BINT,

Wir haben uns hier versammelt, weil wir in Sorge sind um unsere Gesundheit, um die Gesundheit unserer Kinder und Nächsten, und unsere Zukunft hier in der Region angesichts alarmierender Wasser- Blut- und Bodenwerte des Giftes PFOA.

Wir haben Furcht vor den zu erwartenden Blutwerten,  (wer sie nicht schon hat)

Wir fragen uns wie wirkt das Gift im Körper von uns Lebewesen?
Wie wirkt es in kleinen Mengen, was ist mit Wechselwirkungen?

Es geht auch um Geld. Manche haben Angst vor dem finanziellen Schaden. Von Wertverlusten hat noch niemand geredet, aber von schwindender Attraktivität der Region. Mit der Finanzierung von ein paar Filtern ist es nicht getan.

Wir wollen an die Wurzeln der Misere gehen.
Eine gute Lösung finden wir nur, wenn wir von dem Kurs abweichen, alles mit Geld regeln zu wollen.

Denn: Wasser ist unbezahlbar!

Die Schlüsselfragen lauten:
Wie schließen wir in der Zukunft solche Katastrophen aus?
Wie können wir erreichen, dass die Behörden die Chemieindustrie wirksam kontrolliert? Wie können wir die Demokratie reformieren, damit Bürgerinteressen Vorrang haben?

Sicherlich sind das keine einfachen Aufgaben. Es ist eine Kunst die Welt zu retten!
Doch in unserer Waagschale liegen auch ein paar Pfunde: Zum Glück haben wir Experten, wie Holger Lundt vom Bund Naturschutz auf unserer Seite und Florian von Brunn hat jüngst im bayerischen Landtag den Ministerpräsident Söder als ehemaligen Umweltminister zu seiner Verantwortung in diesem Skandal befragt.

Seitdem hat sich einiges bewegt. Der Wind scheint sich zu drehen. Ich erinnere nur an die jüngste Schelte des hiesigen Landrates durch die Gesundheitsministerin Huml oder die Anordnung mobile Filteranlagen in Kastl zu errichten. Aber außer einer zu schwach dimensionierten Betonbodenplatte ist dort nichts zu sehen.

Und überhaupt: Wer kann sich gegen uns stellen? Gegen die Trinkwassertrinker! Also gegen alle! Damit haben wir geradezu eine diktatorische Position! Wir sind nicht mehr passiv – und den Behörden unterworfen sondern wir agieren!
Wir sind der Situation nicht mehr ausgeliefert, wir gestalten! Und damit besiegen wir auch unsere Ängste! Wir fordern  die Behörden auf, unsere Gesundheit vor die Interessen der Wirtschaft zu stellen. Konkret heißt das: Herr Minister Huber beantworten Sie unsere Fragen!
Anmerkung: Gemeint sind die Fragen an Minister Huber vom 22. Mai 2018, die wir dem Ministerium übersendet haben, und die unter diesem Link zu finden sind.

In diesem Sinne wünsch ich dieser Demonstration ein gutes Gelingen!
Frank Bremauer
BINT

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